In einem innovativen Ansatz kreativer Fotografie zeigt Experte Matt Griffo, wie das Kombinieren mehrerer FX-Filter direkt an der Kamera gewöhnliche Bilder in komplexe visuelle Erzählungen verwandeln kann. Seine Arbeit untersucht Themen wie Stimmungsstörungen — ein Phänomen im Zusammenhang mit Erkrankungen wie komplexer PTBS — und zeigt, wie geschichtete Filtertechniken die fragmentierte, surreale Erfahrung intensiver emotionaler Zustände vermitteln und zugleich Produktbilder verbessern können.
Stimmungsstörungen visualisieren
Matt Griffos Konzept dreht sich um die Idee von „Stimmungsstörungen“. Auf Grundlage seiner umfangreichen Erfahrung mit dem Studium kognitiver Störungen übersetzt seine Arbeit abstrakte emotionale Erfahrungen in ausdrucksstarke Bilder. Indem Griffo mehrere Bilder in der Nachbearbeitung kombiniert — jedes mit übereinander angebrachten FX-Filtern aufgenommen — schafft er Kompositionen, die die zerrissenen Empfindungen eines PTBS-Flashbacks visuell nachahmen.
In diesen Kompositionen zeigen sorgfältig vermischte Ebenen Momente intensiver emotionaler Gegensätze: von längeren Phasen der Bewegungslosigkeit bis zu plötzlichen Ausbrüchen ungefilterter Emotionen.
Technik und Workflow
Griffos Methode besteht darin, mehrere Filter direkt an der Kamera zu kombinieren, um Effekte bereits bei der Aufnahme zu erzeugen und aufwendige Nachbearbeitung zu reduzieren. Der Aufbau umfasste beispielsweise:
- Ein SONY A9ili Gehäuse mit einem FE 1.4 35mm G Master Objektiv
- Einen 67–77 Step-up-Ring
- Eine Reihe von Filtern wie SZ Psycho Kaleido, SZ The Hive und SZ Half Black Hole
In einigen Fällen wurde für bestimmte Produktaufnahmen ein zusätzlicher Diffusionsfilter verwendet. Spätere Tests deuteten jedoch darauf hin, dass die SZ Filters allein die ideale Balance boten. Um die Herausforderungen des Autofokus bei mehreren Filtern zu bewältigen, nutzte Griffo ein über die App „Monitor & CtrI“ verbundenes iPad und wechselte zwischen Videomodus zur Fokuseinstellung und Fotomodus für die eigentliche Aufnahme.
Produktbilder bereichern
In einem separaten Experiment wandte Griffo dieselbe Filterkombination auf eine Produktpräsentation an. Beim Fotografieren des „Retimer 3“ — eines Geräts zur Neueinstellung zirkadianer Rhythmen — stellte er fest, dass die Filterkombination das Bild weit über die ursprünglichen Marketingfotos hinaus aufwertete. Ein Vergleich mit einer unbearbeiteten Aufnahme zeigte deutlich die transformative Kraft kombinierter FX-Filter für visuell überzeugende Produktbilder.

Praktische Tipps
- Filter sichern: Beim Kombinieren von drei oder mehr Filtern wird dringend empfohlen, Gaffer-Tape an der Filterbefestigung anzubringen und dabei den Fokusring auszusparen, um versehentliche Verschiebungen zu verhindern.
- Unvollkommenheiten zulassen: Unerwartete Elemente — etwa eine versehentlich ins Bild geratene Glühbirne — können einen einzigartigen visuellen Reiz erzeugen.
- Aufnahme überwachen: Ein separater Monitor hilft bei Herausforderungen mit dem Fokus, insbesondere bei komplexen Filteraufbauten.

Fazit:
Matt Griffos Experimente mit kombinierten FX-Filtern zeigen eine dynamische Verbindung von technischem Können und künstlerischer Vision. Ob es darum geht, die Intensität von Stimmungsstörungen zu vermitteln oder den Reiz eines Produkts wie des Retimer 3 zu erhöhen: Diese innovative Technik erschließt Fotografen neue kreative Möglichkeiten. Durch die Verbindung mehrerer Effekte direkt in der Kamera inspiriert SZ Filters Künstler weiterhin dazu, die Grenzen des visuellen Storytellings zu verschieben.
